T1Day 2026

Was soll ich sagen, mein Blog hat Geburtstag.

Seit 8 Jahren gibt es www.diasteffie.de. 

Seit 8 Jahren fahre ich nach Berlin zum T1DAY (Außer in den Corona Jahren.)


2018 bin ich alleine aus dem Ruhrgebiet angereist, ich kannte niemanden persönlich, was sich aber schnell geändert hat. Dort angekommen spürte man dieses gewisse Gefühl. Das Gefühl von Zusammengehörigkeit. Man hat ein gemeinsames Thema.


Heute, 2026 kenne ich gefühlt jeden, ein paar neue Gesichter sind aber doch da.

So habe ich Sandy das erste Mal getroffen, aber fangen wir am Freitag an.


Ich bin morgens früh mit dem Bus Richtung Bahnhof aufgebrochen. Musste dann aber schnell feststellen, dass die Fahrt nicht so entspannt wird, wie gedacht.

Kaum im Bus, ploppte die App auf, "Zug fällt aus". In Essen am HBF angekommen bin ich direkt ins DB Reisecenter und erkundigte mich, wie es weiter geht.

Ich bekam dann eine Verbindung - 2 Stunden später.

OK. Was nützt es, sich aufzuregen.

So bin ich in die Stadt und habe mir ein Café gesucht - Zeit vertreiben.


Zwei Stunden später ging es dann aber los und ich kam gegen 15.30 Uhr in Berlin an.

Nach dem Einchecken im Hotel, machte ich eine kleine Pause, bis es am Abend zum Essen ging.

Ich habe mich mit meinem Grüppchen getroffen - wir haben uns 2018 kennen gelernt und seitdem sind wir zusammen unterwegs - Nossi, Angela, Melli. Susanne war diesmal leider nicht mit am Start.

Abends ging es dann relativ früh ins Bett, bevor ich am Samstag die nächsten lieben Leute getroffen habe, Max aus der Nähe von Wiesbaden.



Nach einem gemütlichen Frühstück ging es Richtung Breitscheid Platz ins Bikini - zum Bummeln, bevor es nach einer kleinen Mittagspause mit meinem Achtsamkeitsgrüppchen weiter ging - Katja, Lina, Janina und Felix. Zusammen waren wir im Spreegold essen.

Und dann, dann startete der große Communityabend. Hier trifft sich die gesamte Community. Ihr müsst euch das wie ein großes Klassentreffen vorstellen. Bloß das wir alle eine Verbindung miteinander haben - wir haben Diabetes Typ 1. Und es macht. Man kennt sich nicht, man geht zum T1DAY und man versteht sich. Ich kann das gar nicht erklären, aber es da direkt so eine gewisse Bindung. Einfach schön.

Ja und so war der Community Abend in vollem Gange und ich habe Sascha von den Zuckerjunkies, Conny von Zuckerschockconny, Kathi, Ilka, Michelle, Andrea, Ivo, Bastian, Shirin und und und getroffen.

Es war so schön, alle einfach wieder zu sehen und in Ruhe zu quatschen. Denn der T1DAY ist so viel mehr als der Sonntag. Der T1DAY ist das ganze Wochenende.

Und zu dem ganzen Diabetes habe ich in den letzten paar Minuten noch beim Handball rein geschaut und mich freuen dürfen, dass die Deutschen gewonnen haben.

Ja und so fing dann der Sonntag mit einem ausgedehnten Frühstück zusammen mit Lina an, bevor es dann rüber zum offiziellen T1DAY ging. Aber bevor es in den Saal ging, hat Mirjam mit uns eine Runde Thai Chi gemacht, was sehr gut tat.

Dabei wurde auch gefilmt und ehe wir uns umgeschaut haben, war das Video online.


Aber da war sie dann, die Begrüßung von Basti und Shirin.

Daraufhin folgte der DT Report. Erinnert ihr euch? Im November hatte ich diesen auch in meinen Storys. Es sollten Daten gesammelt werden. Insgesamt haben knapp 9000 Menschen dran teilgenommen.

Weiter ging es mit Sarah Biester und ein paar Infos zu aktuellen Systemen.

Antje Weichard referierte über Überlastung der Systeme, der Praxen, ... bevor dann Bernd Kulzer und Steffi Haak zum Thema Mental Health referierten.


Nach vielen Informationen ging es dann zur Mittagspause, zum Essen, zum quatschen, zum austauschen.


Am Nachmittag ging es mit den Camps weiter.

Im ersten Camp war ich bei Laura zum Thema Diabetes Stigma. Sehr interessant, habe ja auch bei ihrer Umfrage zum Thema mitgemacht und diese mit Daten gefüttert.

Beim nächsten Camp habe ich mir das Thema Sport mit Loop ausgesucht. Hab's aber nicht dort hin geschafft.

Unterwegs dort hin hörte ich meinen Namen. Sandy rief mir hinterher, er wollte ein Interview mit mir. OK. Mit mir? Ja, OK, gesagt, getan. Sandy hat seine Kamera aufgestellt und los ging es. Wir quatschten über... Da müsst ihr warten bis Sandy das Video fertig hat.

Den Rest vom Sportcamp habe ich noch mitbekommen.

Aber später gibt's die Camps ja als Video.


So war es mittlerweile schon Nachmittag und der Tag ging auf das Ende zu und die Kids hatten ihren großen Auftritt. Mega, was die an so einem Tag alles auf die Beine stellen.

Nach einer kurzen Verabschiedung seitens Basti und Shirin hieß es dann, Abschied nehmen. Abschied von ganz vielen lieben Menschen.

Da muss ich sagen, das dies in diesem Jahr schon echt emotional war.

Es war so eine schöne Stimmung unter uns allen.

Zusammen bin ich mit Nossi dann noch zum Bahnhof gefahren bevor es dann für mich in den Zug ging und ich nach Hause fuhr.


Auch wenn ich diese Zeilen jetzt schon geschrieben habe, richtig verarbeiten werde ich dieses Wochenende erst in den nächsten Tagen.