Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll.
Fange ich mit der OP an? Ne, dann wisst ihr ja überhaupt nicht, wie es dazu kam. Aber wie fing es eigentlich an.
Das erste Mal wurde mir von Jörg, meinem Physiotherapeuten in der Long Covid Reha, gesagt, dass mit meiner Hüfte etwas nicht stimmt.
Ja, in dem Bereich war ich recht unbeweglich, da hatte er recht. Aber ich habs nicht weiter untersuchen lassen.
Kurze Zeit später war ich in Kupferdreh zum Sattelfitting. Da die Frage von Basti, was denn mit meiner Hüfte sei. Äh, von einem Beckenschiefstand wusste ich.
Schmerzen hatte ich da nicht wirklich. Ich hab zu der Zeit schon, aufgrund meiner chronischen Schmerzen schon starke Schmerzmittel bekommen.
Also nicht weiter drum gekümmert.
Schmerzen hatte ich ja eh am ganzen Körper, aber die Bewegungseinschränkungen in der Hüfte wurden mit der Zeit immer mehr. Aber das ließ ich mir so gut wie möglich, nicht anmerken.
Eine meiner Arbeitskolleginnen fragte, ob ich Schmerzen hätte, ich würde "Humpeln".
Was mir so gar nicht mehr wirklich aufgefallen ist, das war normal.
Irgendwann wurde die Bewegung immer schlechter und ich kam kaum noch zum Sitzen auf den Fußboden, was besonders auf der Arbeit auffiel.
Im Sommer 2025 war ich zum Check Up beim Hausarzt, dieser wollte aufgrund eines auffälligsn Ultraschallbefundes an der Niere ein CT.
Ok, also einen Termin vereinbaren und den Befund besprechen.
Ergebnis: Niere Ob. Nebendiagnose: ausgeprägte Co Arthrose.
Bitte was?
Hüfte im A....
Vom Hausarzt ging es zum Orthopäden, noch Hüft CT und zum Röntgen.
Der Befund war deutlich, ich laufe direkt auf dem Knochen.
Das erklärte einiges.
Der Orthopäde fragte, ob ich mit Ehrlichkeit umgehen kann.
"Mit der Hüfte ist nichts mehr anzufangen da muß ne TEP rein! Vielleicht können wir noch ein wenig Physiotherapie und Stoßwellentherapie machen, aber nur als Übergang bis zur OP!"
Ok, das musste erst einmal sacken.
Ich sollte die beiden Therapien machen und dann sollte ich wieder kommen.
Die Physiotherapie tat gut, ja, aber nicht auf Dauer. Die Stoßwellentherapie brachte rein gar nichts.
Ja, so machte ich mir Gedanken, holte mir Informationen zu Kliniken ein und war Anfang Januar wieder dort beim Orthopäden.
Hier sprachen wir noch einmal über die Bilder und Berichte und das ohne OP nichts zu machen ist
So hatte ich nach diesem Termin eine Überweisung zur Hüft OP in der Hand.
Entschieden hatte ich mich für das St. Barbara Krankenhaus in Gladbeck.
So machte ich dort einen Termin aus. Das erste Gespräch war richtig gut, war auch schon direkt Ende Januar.
Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben.
Also haben wir einen Termin für die OP vereinbart.
Der 16.3.26 stand ganz groß im Kalender. Aber zuvor stand am 13.3. noch die Voruntersuchung statt, organisatorisch wurde ich schon aufgenommen, es wurden Sticker erstellt und auch schon mein schickes Armband gedruckt. Von dort aus ging es für mich zum Apotheker, welche nur meine Medikamente aufnahm, besprochen wurden diese später mit dem Anästhesisten. Hier dauerte es aufgrund des Diabetes auch etwas länger. Wir besprachen die Einstellungen für den OP Tag auf es sollte auch kein Problem sein, das Handy mit rein zu nehmen in den OP.
Zum Schluß hatte ich noch einen Termin bei Arzt und quasi auf dem Rückweg schon, bin ich noch einmal zum Röntgen gewesen.
Da hieß es nur noch ein Wochenende überstehen und dann am Montag sollte operiert werden.
Ja, da war er dann, der 16.03.2026. Am Abend zuvor hatte ich schon, wie mit dem Anästhesisten besprochen und den Zielwert auf 160 mg/dl gesetzt.
Was im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Idee war. Es funktionierte unter und auch nach der OP sehr zufrieden stellend, was den BZ angeht.
16.3.2026 bis 22.03.2026:
So kam ich dann in der Klinik an, wurde nach kurzem Warten auf mein Zimmer begleitet. Dort wurde mir der Ablauf noch einmal erklärt und ich konnte mich "chic machen".
Kurz später wurde ich auch schon abgeholt und zu den Kolleginnen in den Aufwachraum gebracht.
Eine sehr angenehme Atmosphäre dort und ein ganz freundliches Team. Hier trifft man noch einmal auf den Anästhesisten, den Operateur und viele andere an der OP beteiligte.
Der Zugang lag mittlerweile auf der Anästhesiepfleger holte mich ab. Im Vorraum zum OP sprachen wir noch über die Narkose, ggf Probleme mit vorherigen Narkose Problemen und über meinen Diabetes. Der Anästhesiepfleger trägt übrigens den Libre. Wie viel Glück kann man eigentlich haben, dass bei meiner OP ein Mitarbeiter dabei ist, welcher selbst Typ 1 hat und somit gut auf mich aufpassen wird.
Während des Gespräches wurde dann in Ruhe die Narkose eingeleitet.
Das nächste, was ich mitbekommen habe, dass die freundliche Dame aus dem Aufwachraum mich begrüßte und fragte wie es mir geht.
Hier lag ich dann noch ein wenig, bevor ich dann auf mein Zimmer gebracht wurde.
Schmerzen waren aktuell noch recht wenig, was daran lag, dass ich direkt schon unter der OP eine Schmerzmittel Infusion bekam, welche noch die nächsten zwei Tage durchlaufen sollte.
Auf der Station angekommen, wurde ich dort vom Pflegeteam sehr gut umsorgt.
Am nächsten Tag stand dann auf einmal die Physiotherapie bei mir am Bett und die ersten Übungen waren angesagt. Laufen traute ich mir noch nicht zu.
Aber am nächsten Tag, da kam zuvor die Drainage raus und auf einmal ging alles viel einfacher.
Am darauf folgenden Tag hieß es dann laufen und...
... Treppe auf und Treppe ab. Uuuuuhhhhh. Aber es hat funktioniert.
Und ruck zuck stand das Wochenende vor der Tür. Dafür gab es "Hausaufgaben" von der Physiotherapeutin. Denn am Wochenende werden nur frisch operierte Personen betreut. Ok, also selbst machen. Klappte auch ganz gut. Am Samstag bei der Visite ging es dann um das Thema Entlassung am Sonntag. Ok, musste also noch Blut abgenommen werden und auch ein Röntgenbild musste her.
Hier war alles in Ordnung und so stand der Entlassung nichts mehr im Weg.
Und da war er, den Entlasstag. Stephan schien ein wenig nervös zu sein, mich nach Hause zu holen. Aber ich war voller Vorfreude.
Es fing mit einem gemeinsamen Frühstück an. Aber schon danach brauchte ich ne Pause. Habe dann erstmal geschlafen. Stephan stand natürlich bereit, als ich die Treppe hoch bin. Während ich mein Nickerchen machte, kümmerte sich Stephan um den Haushalt, danke dafür.
Abend aßen wir zusammen und Stephan packte die restlichen Sachen in meinen Koffer.
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23.03.2026:
Nach, Gott sei Dank, schneller Fahrt zur Klinik nach Bad Driburg, hieß es erst einmal warten. Denn zusammen mit mir wurden an diesem Tag 40 Personen aufgenommen.
Nach einer sehr freundlichen organisatorischen Aufnahme, ging es zur pflegerischen Aufnahme. Hier haben wir die Medikamente besprochen, Blutdruck gemessen, das Therapiebuch durchgegangen und den weiteren Tagesablauf besprochen.
12.30 Uhr Termin bei der Ärztin und dann Mittagessen.
Der Termin bei der Ärztin war sehr gründlich und hat recht viel Zeit in Anspruch genommen.
Gott sei Dank hat man am Anreisetag die Möglichkeit, bis 13.30 Uhr zu essen.
Danach war erstmal Feierabend, bevor es um 17.30 Uhr mit dem Termin im Stationszimmer weiter ging.
Der Termin von 17.30 Uhr hat sich auf die Zeit nach dem Abendessen verschoben. Also erstmal lecker essen gehen. Mit Krücken stellt man sich an, wartet bis jemand mit Tablett kommt und dieser geht dann mit einem das Buffet ab und bringt das Essen dann an den Tisch. Gibt es immer Abendbrot mit viel verschiedenen Salaten dabei. Fand der Service Mitarbeiter selten, dass ich von jedem Salat was wollte. Wenn er mir noch mal hilft, wird er direkt wissen, ich bin die, die immer Salat braucht.
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24.03.2026:
Und da ist er schon, der erste volle Tag in der AHB.
Und voll bezieht sich nicht nur auf die Zeit, die ich hier bin, sondern auch den Tagesablauf.
Das Frühstück war für 7.00 Uhr terminiert. Da muß ich auch wieder sagen, dass ich mit meinen Tischnachbarn echt Glück habe.
Vier Männer, zwei Frauen sind wir. Alle zwischen Mitte 40 und Mitte 50 - nettes Trüppchen.
Ja, was soll ich sagen, die ersten Termine habe ich erfolgreich hinter mir.
Jetzt kenne ich mich im Haus schon ein wenig aus. Denn zusätzlich zum Einführungsvortrag haben wir eine Begehung gemacht, bevor es dann zur Ergotherapie ging.
Meine Hände riechen immer noch so gut und fühlen sich weich an. Wir haben heute Salzpeeling gemacht.
Ja, auch die Hände zu pflegen ist sehr wichtig. Diese haben gerade mit den Krücken auch viel extra Arbeit.
Von gemütlicher Ergotherapie ging es zur Aufnahme bei der Physiotherapie.
Sascha, mein Physiotherapeut ist in Ordnung. Also ja, manchmal tuts auch richtig weh und dann schimpfe ich, aber das muß er abkönnen.
Ich behaupte mal, er holt schon einiges in den nächsten drei Wochen aus mir raus.
Nach der Einweisung durfte ich schon die erste Runde aufs Motomed. Quasi die Vorstufe zum Ergometer.
Happy, 10 Minuten happy Steffie!
Lecker wars. Das Mittagessen liegt hinter mir. Hab übrigens bis auf Fisch immer das vegetarische Essen bestellt.
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25.03.2026:
Der Tag war ebenfalls wieder recht voll.
Morgens begann dieser mit Kaltmoor. Fango kennt ihr sicherlich. Kaltmoor ist der gleiche Rohstoff, wird allerdings auf 4 Grad runtergekühlt und darf dann 10 Minuten auf der Wunde liegen.
Die Wirkung ist ähnlich wie zum Beispiel bei Kühlpacks, hält aber deutlich länger an.
Perfekt als Ersatz für Schmerzmittel.
Danach war ich zur Ergotherapie.
Hier hatte ich ein Planungsgespräch, wie es da weiter gegen könnte.
Ja, jetzt kommen die ganzen Halter der Ergotherapie: Ich werde ein Körbchen flechten!
Am Nachmittag durfte ich zur adaptiven Entstauung. Sehr angenehm.
Im Laufe des Tages war dann noch der Kurs - Hüfte / Knie leicht und Entspannung.
Gefolgt von gemütlichem Abendessen und einem TV Abend.
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26.3.2026:
Ja, kaum angekommen, steht auf dem Plan schon der Vortrag zur Reha Nachsorge.
Dieser war sehr interessant. Es wurden die drei möglichen Programme vorgestellt.
Zweinm in Präsenz und einmal online.
So schaute ich, welches Studio bei uns in der Nähe, die Zulassung für das T-Rena Programm hat und habe direkt eines gefunden.
Meine Idee war, dort Kontakt aufzunehmen und zu fragen, ob es möglich wäre, einen Platz zu bekommen. Sollte das nicht möglich sein, würde ich die Nachsorge online machen.
Nach sitzen und zuhören durfte ich zur Physiotherapie, wo wir die Einweisung ins MTT gemacht haben. Da war ich dann direkt am Nachmittag zur Durchführung der Übungen.
Danach ging es direkt weiter mit Bewegung, Gangschule. Mitten im Schnee und Hagel!
Aber die Luft draußen tat so gut.
Am Nachmittag ging es mit Hochvolttherapie weiter, bevor ich dann meine Pause im Zimmer genießen konnte.
Meine Hüfte macht das ganze Programm echt gut mit.
Woran ich noch arbeiten muss, ist der Fussheber. Hier habe ich noch arge Probleme. Im Laufen bekomme ich den Fuß richtig gut hoch. Bloß wenn ich sitze oder liege, hab ich echt Probleme. Daran arbeiten wir jetzt fleißig.
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27.03.2026:
Los geht es in den Freitag.
7.40 Uhr der erste Termin. Und davor muss ich noch zum Frühstück. Stress.
Ok, da gab es zum Frühstück Joghurt mit Haferflocken und Kernen. Auch sehr lecker. Das Müsli Buffet hab ich heute das erste Mal so richtig wahrgenommen.
Also kurz gegessen und dann ab zum Lymphomat, mal wieder entstauen lassen.
Als nächstes stand Diabetesberatung im Plan. Wo ich erst dachte, was wollen sie mir da erzählen.
Aber der Termin stellte sich als sehr überraschend gut heraus.
An den Werten wollte da niemand schrauben. Aber das Thema Ernährung in Bezug auf Diabetes mit zusätzlichen Erkrankungen besprechen. So haben wir uns über Wechseljahre, Fibromyalgie und antientzündliche Ernährung unterhalten.
Richtig gut.
Danach hatte ich ein wenig Freilauf und ich setzte mich in die Cafeteria, wo heute auch ein Stand war, mit wunderschönen Hommade Dekorationen.
Dort habe ich mir eine kleine, schöne Lampe gekauft. Ich weiß schon ganz genau, wie ich diese auf dem Esstisch dekorieren werde.
Aber jetzt genug mit Deko und so. Es ging in den Vortragssaal - "Einführung in die Reha", hieß die Veranstaltung.
Danach stand dann das Mittagessen auf dem Programm - Seelachs in Sesamknusperpanade mit Kartoffeln und Brokkoli.
Danach eine kleine Pause und dann zur Gruppe - Knie/ Hüfte leicht, ich will nicht wissen, was die Gruppe mit dem Zusatz "Schwierig" macht.
Wir haben heute viel mit dem Reifen gearbeitet und versucht, das operierte Bein anzuheben, bzw Radfahrbewegungen zu machen. Holla die Waldfee. Danach hatte ich kurz Zeit und habe diese genutzt und war direkt zur Kältetherapie, was sehr gut war.
Zum Abschluss des Therapietages stand Entspannung an. Dies kann ich aber nicht wirklich genießen, da ich ja noch nicht auf den Boden komme. Also sitzen die meisten halt auf dem Hocker.
In der Visite am Montag werde ich das Ansprechen, dass wir die Entspannung raus nehmen. Das bringt mich nicht weiter, strengt eher an und macht unzufrieden.
Nach der Entspannung war der Tag um und ich ging ins Zimmer. Erstmal chilli chilli und dann duschen. Aber auch noch ein wenig üben.
Da ich das operierte Bein noch nicht zufriedenstellend hoch heben kann, wurde das geübt, im Bett. Auf dem Rücken liegend, zieht man die Zehen raun und zieht dann das Bein an. Dabei darf die Ferse natürlich noch über das Bettlaken rutschen und muss nicht hochgehoben werden.
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27.03.2026:
Ja, was soll ich sagen, dann kam auf einmal ein neuer Therapieplan. Nicht für Montag, für Samstag!
Wow, das kenne ich so ja mal gar nicht.
OK, zieh ich auch den Samstag durch. So viel stand jetzt auch nicht drauf.
Und ich muss sagen, der Termin um 9.00 Uhr war mega. Hier gab es eine Hilfsmittelberqtung von offiziell zugelassenen Mitteln. Aber es wurde auch vieles praktische erklärt und gezeigt. So kann man sich zum Beispiel mit einer Farbrolle die Beine eincremen. Mega. So mit solchen Tipps ging es dann eine gute Stunde weiter.
So, da hab ich dann aber erstmal genug gesessen und bin ins Gym, oder wie es in der Reha heißt - MTT.
Hab dort meine Übungen gemacht und bei einigen Geräten auch schon das Gewicht erhöht.
Das Gewicht ist echt nicht das Problem, der Fußheber mag nicht so.
Das werde ich Montag mit dem Physio besprechen, was ich da machen kann. Denn das macht mich echt fertig, dass ich da nicht wirklich weiter komme.
Nach Mittagessen und PMR hieß es - Wochenende.
Also ab in die Cafeteria und ne Kugel Eis gönnen.
Dort saßen wir gemütlich zusammen, bis wir dann zum Päuschen in die Zimmer sind.
Ja, das war so der Samstag. Der Abend war auch eher ruhig.
Abends schaffe ich es aktuell auch noch nicht, an den Programmen teilzunehmen, obwohl so viel tolles angeboten wird.
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29.03.2026:
Und Zack, Sommerzeit! Aber wo ist das Wetter dazu?
Da mach ich morgens den Vorhang auf und grau und Nebel.
Naja egal. Raus wollte ich ja eh erst am Nachmittag.
Also den Vormittag, nach einem gemütlichen Frühstück, in der Cafeteria verbracht.
Hab mein Malbuch mitgenommen, Stifte und was zu trinken und los ging es.
Zwischendurch kam immer wieder mal jemand dazu und wir haben gequatscht.
Nach dem Mittagessen war endlich die Sonne da und es ging raus.
Ich habe meine erste Runde von 1,4 Kilometern gedreht.
Danach war ich so fertig, dass ich erstmal einen Mittagsschlaf gemacht habe.
Draußen laufen ist echt nochmal was ganz anderes als im Haus. Es sind Huckel, es sind Schlaglöcher, Wurzeln, Kiesel und und und. Da gibt es so viel aufzupassen.
Aber es war so schön.
Später gab es dann Abendessen und Wellnessprogramm, duschen, chillen, ausruhen.
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30.03.2026:
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31.03.2026:
Wahnsinn, es ist schon Dienstag und dieser begann um 7:10 Uhr für mich bei der Hochvolt Therapie, wonach es erstmal in Ruhe zum Frühstück ging.
Von dort an, Termine getaktet bis zum Mittag.
Der Nachmittag war etwas ruhiger.
Nur Lymphdrainage und MTT, was es aber insich hatte.
Und dann stand noch die Pflasterentfernung an.
Da gehöre ich irgendwie zu den Weicheiern. OK, nicht beim Pflaster abziehen selbst, da knibbel ich ganz langsam. Aber irgendwie finde ich so Narben erstmal unangenehm und habe Angst, dass da ohne Fäden und ohne Pflaster was kaputt gehen kann.
Aber so soll es nicht sein. Die Narbe sieht zufrieden stellend aus.
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01.04.2026:
Es war wieder ein wilder Tag, ein Tag voller Emotionen.
Nach gemütlichem Frühstück ging es für mich zur Ergotherapie. Ja, ich bin wegen der Hüfte in der AHB, das stimmt, aber es wird auch ein Blick auf die anderen Einschränkungen genommen. Stimmt was mit dem Diabetes oder der Fibromyalgie nicht, kann ich mich nicht auf die Hüfte konzentrieren.
Stimmt natürlich.
Also habe ich heute bei der Ergotherapie damit begonnen, einen Korb zu flechten.
Danach durfte ich direkt zur Visite. Hier wurde sich die Narbe angeschaut und gefragt, ob ich schwimmen möchte. Na klar, und so hatte ich für die letzten Krusten ein Duschpflaster in der Hand.
Weiter haben wir über meine Blutwerte gesprochen, wo auffiel, dass der CRP zu hoch ist. Was eine Blutabnahme für den nächsten Tag auf den Plan brachte. Auch über eine Verlängerung haben wir gesprochen, diese wird nun beantragt - drückt mir die Daumen.
Danach durfte ich ins Kaltmoor - was mir genau so gut tut, wir die Lymphdrainage.
Nach dem Mittagessen stand dann Physiotherapie auf dem Programm.
Eigentlich freue ich mich da immer sehr drauf. Aber an diesem Termin haben wir uns um die Narbe gekümmert. Stabilität und Bewegung dort rein bekommen. Heute hat sich mein Physiotherapeut drum gekümmert, mir aber während dessen gezeigt und erklärt, wie ich es selbst schaffe, dass die Narbe beweglich wird.
Des weiteren haben wir an der Beugung und Kraft gearbeitet, was auch im Nachhinein wieder gut tat, aber während dessen eher unangenehm war. Er meinte auch, dass ich hier sehr verkopft sei. Ich müsste mich da weiter öffnen, denn all die Übungen, die wir machen, da kann nichts passieren.
Nach dem Termin war ich so fertig, dass ich mir schnell den Wecker gestellt habe und mich aufs Bett gelegt habe.
Pünktlich zum Abendessen war ich wieder wach.
Aber auch danach ging es wieder dort hin. Mit geöffneter Balkontür, denn die Sonne war da.
Herrlich.
Der Abend klang gemütlich aus, denn auch der nächste Tag war mit Terminen gefüllt.
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02.04.2026:
Da war er, der Tag nach der Visite. Also direkt nach dem Frühstück zur Blutentnahme.
Dann stand unter anderem Sozialberatung an. Hier haben wir alles bezüglich Krankengeld, Übergangsgeld und Wiedereingliederung besprochen.
Um die weitere Kommunikation zu erleichtern, haben wir direkt E-Mail Adressen ausgetauscht, so dass man auch mal zwischendurch eine Frage stellen kann.
Ergotherapie stand auch wieder auf dem Programm.
Hier laufen ich die ersten Schritte ohne Stützen. Man kann sich aber auf der Größe des Raumes und der Arbeitstische überall festhalten.
Ich habe bei diesem Termin fleißig an meinem Korb weiter gearbeitet.
Am Nachmittag war noch Gruppe Knie Hüfte leicht, Lymphdrainage und Entspannung .
Der Abend verlief ganz ruhig.
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03.04.2026:
Für den Karfreitag wenig Text, schöne Fotos.
Ich hatte einen richtig schönen Tag mit Stephan.
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04.04.2026:
Wieder ein richtig toller Tag mit Stephan, aber auch sehr anstrengend. Waren wieder viel draußen unterwegs.
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05.04.3026:
Und schon ist Ostern. Und es ist das erste Mal, dass ich ein solches Fest in der Reha feierte.
Seitens der Klinik wurde dies sehr schön gestaltet.
Es gab eine Ostereiersuche, frisch gebackene Hasen am Platz im Speisesaal und bunte Eier.
Den Vormittag verbrachten wir gemeinsam in der Cafeteria zum quatschen. Am Nachmittag habe ich mich ausgeklingt und habe mich ausgeruht.
Die zwei Tage zuvor waren sehr schön, haben aber auch sehr viel Kraft gekostet.
Zur Hüfte kommt natürlich noch die Fibromyalgie dazu - diese ist natürlich nicht weg. Und so ist der Klinikalltag auch sehr anstrengend: Termine die einzuhalten sind, bei der Physiotherapie Berührungen aushalten, Lautstärke im Speisesaal, immer neue Eindrücke und die ganz alltäglichen Schmerzen.
Aber ich versuche mir immer wieder Auszeiten zu gönnen und komme damit ganz gut zurecht.
Was die Hüfte angeht, die freute sich auch über die Ruhe am Nachmittag.
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06.04.2026:
Weiter geht's!
Für den Ostermontag hatte ich mich zur Lehrküche angemeldet.
Frühlingsbacken stand im Programm.
So trafen wir uns mit sechs Frauen und der Ernährungsberatung in der Küche.
Uns wurden die einzelnen Rezepte vorgestellt und schon ging es los.
Und ich muss sagen, es war ein sehr schöner Vormittag. Auch was die Hüfte angeht, habe ich dort von profitiert. Immer wieder habe ich zwischen den Küchenzeilen ein paar Schritte ohne Stützen gemacht. Weiter stand man ja beim zubereiten der Speisen und so konnte ich an der Haltung arbeiten.
Die frisch gebackenen Sachen konnten wir mitnehmen. So hatte ich zum Nachmittag noch einen Muffin und einen Quark Ölteig Hasen. Lecker. Für die kommende Woche habe ich mich direkt wieder angemeldet.
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07.04.2026:
Leute, ich hatte ein "Deja Vu".
Ähnliche Situation wie damals in SPO. Ich hatte einen super Physiotherapeuten, welcher dann in den Urlaub ging und bekam eine super Vertretung. Mega.
Und das dann auch noch am ersten Tag nach dem Osterwochenende.
Und das dann auch noch um 7.30 Uhr.
Und das dann auch noch vor dem Frühstück.
Aber ich bekomme mein Bein hoch. OK, nicht so hoch wie das operierte Bein, aber hoch. Ich bin gerade so Happy. Geduld und Übung hat sich ausgezahlt.
Ansonsten verlief der erste Tag nach dem langen Wochenende ziemlich ruhig, aber mit viel Programm.
Ich hatte Lymphdrainage, Bewegungsbad, MTT, Physiotherapie.
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08.04.2026:
7.00 Uhr Frühstück!
Danach ging es direkt los, ein Termin nach dem nächsten. Dazwischen musste ich noch einiges organisieren - Telefonat mit der Krankenkasse, Telefonat mit der Finanzabteilung der Arbeit und musste mir auch noch meine Liegebescheinigung abholen.
Einmal dort im Sekretariat, konnte ich direkt fragen, wie es mit der Verlängerung aussieht.
Und siehe da, ich bleibe bis zum 21.04.2026!
Yippihhhhhhhh.
Der Vormittag war übrigens gefüllt mit Kaltmoor, Ergotherapie, einem Vortrag und Feinmotorikgruppe.
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09.04.2026:
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10.04.2026:
Ein toller Tag liegt hinter mir. Er begann mit einem gemütlichen Frühstück und ging dann weiter mit Hochvolt Therapie.
Danach stand dann gemeinsames Kochen im Plan.
Wir waren eine Gruppe von fünf Personen und zauberten uns ein leckeres Menü.
Hier wird natürlich seitens der Ernährungsberaterin auch auf Unverträglichkeiten der einzelnen Patienten geachtet, so dass später alle mit Essen können.
So haben wir erst gekocht und später nett zusammen gesessen und gegessen.
Nach einer kurzen Mittagspause war ich zur Lymphdrainage und bin dann für meine Übungen ins MTT gegangen, bevor es mit der Physiotherapie weiter ging. Hier wurde wieder dran gearbeitet, das Bein weiter zu heben und die entsprechenden Muskeln zu aktivieren.
Der Abend klang ganz gemütlich aus.
Was die Schmerzen angeht, in der Hüfte selbst sind die absolut null. Nur die ganzen Muskeln drum herum machen hin und wieder noch Probleme.
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11.04.2026:
Der Samstag startete mit gemütlichem Frühstück.
Um 10:00 Uhr hieß es für mich dann, auf zu Halle A und Gruppe Hüfte Knie leicht.
Zu m Abschluss der Therapiewoche gab es noch Kaltmoor.
Nach dem Mittagessen noch eine kleine Pause, bevor es dann in der City ging.
Wir waren ein bisschen bummeln und Eis essen. Ein sehr schöner Ausflug.
In einer Zeit von 16 Minuten war ich von der Klinik in der Stadt.
Das sah am Wochenende zuvor noch ganz anders aus.
Auch meine Tasche könnte ich selbst tragen und musste nur auf dem Rückweg eine Pause machen.
Meine Muskulatur im Rücken gewöhnt sich auch so langsam wieder an das gerade laufen.
Da ich in den letzten Jahren immer schräg (nicht sichtbar) gelaufen bin, hat sich die Muskulatur im Rücken natürlich ganz anders bewegt. Das muss jetzt ebenfalls mit trainiert werden.
Nicht nur die Beinmuskulatur braucht jetzt Unterstützung, da hängt so viel mehr dran.
Zum Abendessen gab es wie immer Brot und leckere Salate.
Den Abend habe ich mit ein wenig TV schauen im Bett verbracht.
Der Blutzucker macht das ganze übrigens auch ganz gut mit.
So bin ich mit knapp 80 mg/dl in der Eisdiele angekommen und konnte dieses dann genießen.
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12.04.2026:
Ja, und dann war Sonntag. Diesen habe ich erstmal ruhig angehen lassen. Wollte doch nach dem Samstag mit Ausflug nicht viel machen. Aber irgendwie hat mich das Wetter nach dem Mittagessen raus gelockt.
Hab dann eine kleine Runde Richtung Golfplatz gemacht.
Zwischendurch ein paar schöne Fotos gemacht und einfach das Wetter genossen.
Ansonsten stand nicht viel auf dem Programm.
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13.04.2026 und 14.04.2026:
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15.04.2026:
Ja, da war dann auf einmal ein Tag mit nur einem Termin im offiziellen Plan.
Aber das Wetter versprach, nach einem kalten Vormittag, richtig schön zu werden.
So verbrachte ich den Vormittag mit Hochvolt Therapie und ein wenig Mandala malen, bevor es nach dem Mittagessen Richtung Touristen-Info und Moorerlebniswelt ging.
Es hört sich erstmal nach "Urlaub" an, wenn so wenig im Plan steht, aber auch ein Ausflug ist Arbeit, sehr gute sogar.
Ja, das Ausdauertraining in der MTT ist für den Anfang richtig gut. Aber es ist keine Realität.
In der Realität bin ich draußen unterwegs, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, Besorgungen erledigen, Rad fahren, ...
Und ein Spaziergang in der AHB ist dafür das beste Training. Training an den Lebensumständen orientiert.
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16.04.2026:
Und auf einmal stand da was von Abschlussuntersuchung im Plan. Konnte ich irgendwie noch gar nicht realisieren. Aber so war es. Nach gemütlichem Frühstück und Abschied von Petra hieß es - auf zu Station 3b, zum Arztzimmer.
Die Untersuchung und Besprechung war sehr ausführlich.
Wir besprachen das weitere Vorgehen und dass im Anschluss an die AU eine Wiedereingliederung stattfinden sollte.
Mit meiner Einschätzung, nach den Sommerferien damit zu starten, scheint realistisch.
Auch das Reha Nachsorge Programm wurde besprochen und später im Sekretariat unterschrieben.
Alles solche organisatorische Dinge standen noch auf meinem Plan. So hat Stephan direkt auch die Bescheinigung bekommen, dass ich auf der Rückfahrt auf eine Begleitperson angewiesen bin.
Der Nachmittag verlief eher ruhig, bevor es am Abend für mich zum Vortrag von Andre und Marina ging. Die beiden haben von Ihrer Reise im T4 berichtet.
Wer sich für das echte Vanlife interessiert, schaut einfach mal auf Instagram bei den beiden vorbei.
Ich hätte den beiden noch viel länger zuhören können. Denn was die beiden vorgestellt haben, war echtes Vanlife.
Da wurde nichts beschönigt, die beiden haben nämlich auch unter anderem von den Müllproblemen berichtet. Vieles wird einfach so in der Natur entsorgt.
Keine Ahnung warum, aber das Problem gibt es leider überall.
Warum muss es Tage wie "Bottrop putzt" überhaupt geben? Kann nicht jeder seinen Unrat wieder mitnehmen?
Aber ich denke, das Problem weder ich hier im kleinen nicht lösen können.
An diesem Abend bin ich so richtig müde ins Bett gefallen.
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17.04.2026:
Mein Tag fing sehr ruhig an. Da stand für den Vormittag noch Ergotherapie im Plan. Aber da ging es für mich nicht mehr hin, mein Körbchen war ja schon fertig.
So startete ich erst mittags mit Terminen.
Genießen konnte ich dann das Kaltmoor, was ich ja mittlerweile auch anstatt des Crushed Ice im Zimmer mache. Ein Moorkissen habe ich mir in der Moorerlebniswelt gekauft. Das ist so angenehm. Kann ich jedem empfehlen, wenn etwas zu kühlen ist.
Später ging es noch zur Gruppe Knie Hüfte leicht.
Hier haben wir vor dem Wochenende nochmal Vollgas gegeben. Wir haben uns erst aufgewärmt und dann Übungen mit dem Seil gemacht. Da bin ich schon gut drei Wochen hier und das Seil habe ich zum ersten Mal benutzt.
Aber mein Lieblingshilfsmittel in der Gruppe ist eh das Theraband.
Den weiteren Nachmittag haben wir zusammen mit ein paar Leuten in der Cafeteria verbracht und gemütlich Kuchen gegessen.
Das Abendessen war dann mein Abschluss, bevor es für mich ins Zimmer ging und ich von Inger einen "Haul" bekam.
Stephan und Inger waren bei Ikea und haben alles für die Badezimmer Renovierung besorgt.
Diabetestechnisch wollt ihr übrigens nicht wissen, wie der Tag lief.
Ach du meine Güte, dieser kann weg.
Aufgestanden bin ich mit 170 mg/dl und dachte mir, dass da irgendwas nicht stimmt.
Hab also angefangen, den Katheter zu wechseln. Und dies war der Jackpot - abgeknickt. Da kann auch nicht viel Insulin ankommen. Also einmal neu setzen.
Dann ging es zum Frühstück, Zack Unterzucker, das Insulin kam ja nun geballt an.
Auch zum Mittagessen gab es erstmal ne Ladung Honig und den Bolus deutlich reduziert.
Und die Torte am Nachmittag brachte mich auch nicht wirklich hoch.
Wenn jemand diesen Tag haben möchte, sagt bescheid!
Ach und dann hat mir, kurz bevor ich schlafen wollte, mein Sensor noch gesagt: "Ich laufe gleich ab, bitte setz einen neuen!"
Ach Mensch, dass musste doch nicht auch noch sein. Naja. Shit Happens. Also desinfizieren, warten, Sprühkleber drauf, Sensor setzen, Transmitter reinigen, Transmitter einsetzen und starten - 2 Stunden warten!
Der Diabetes hat mich an diesem Tag echt genervt.
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18.04.2026:
Samstag - Wochenende!
Aber mit Termin um 9.50 Uhr. Aber bevor es dort hin ging, gab es erstmal ein gemütliches Frühstück mit dem ein oder anderen Getränk mehr. Wir sitzen am Wochenende immer zusammen, bis wir freundlich gebeten werden "fertig zu werden"!
Ist halt immer sehr nett bei uns an den Tischen, da kommen wir immer von "Höckschen auf Stöckschen", wie man so schön sagt.
Und nach dem Mittagessen ging es Richtung Bushaltestelle.
Dort standen wir schon mit einigen Leuten, die alle heute mit nach Detmold wollten.
Aber dieses nette Grüppchen wurde auseinander gerissen. Auf einmal kam ein kleines Mädchen mit einem Laufrad. Die Mutter schrie von weitem, dass sie bitte stehen bleiben soll, was sie nicht tat.
Wir versuchten alle schon Platz zu machen, aber wir sind halt alle noch nicht so schnell, dass es einen Unfall gab und das Mädchen eine von uns umfuhr.
Wir kümmerten uns natürlich, es wurde auch direkt Hilfe aus der Klinik geholt.
Hier sieht man leider mal wieder, wie gebrechlich wir alle nach unseren OPs noch sind und wie schnell man wieder ganz am Anfang steht.
Es tat mir so leid.
Was ich aber das schlimmste fand, dass die Mutter des Kindes sich nur um ihr Kind gekümmert hat. Ja ganz klar, sie musste auch getröstet werden, aber von Seiten der Mutter hätte es Richtung verletzter Person gehen müssen.
Dies nahm sie erst in Angriff, als jemand aus unserer Gruppe sie drauf hingewiesen hat.
Ihr wurde auf jeden Fall geholfen und es geht ihr auch soweit wieder gut.
Also der Bus dann da war, fühlte ich mich ein wenig zurückversetzt in meine Jugend.
Erinnert ihr euch noch an die Busfahrer auf Klassenfahrten?
Unser Busfahrer heute hieß Manfred.
Und Manfred erklärte uns erstmal die Regeln - anschnallen, Mülleimer bitte im Gang nutzen und nicht essen.
Aber als das alles geklärt war, begann Manfred, uns während der Fahrt, schon etwas über die Gegend hier zu erzählen.
So lernte ich den Teutoburger Wald kennen.
In Detmold angekommen steifelten wir alle in unterschiedliche Richtungen los.
Ich schleuderte in aller Ruhe durch das Städtchen, bummelten hier, bummelten da und suchte mir dann in Ruhe was zum Essen.
Gefunden habe ich die Cosmo Lounge und habe mir, wie es sich gehört, Pommes Currywurst gegönnt. Hier gab es eine Rindscurrywurst. Lecker war's.
Später wieder am Bus angekommen, erzählten alle, wie lecker Eis oder Kuchen waren. Und dann erzählte ich - von meiner Currywurst.
Wieder in der Klinik angekommen aß ich zum Abendessen nur einen Salat, das reichte mir.
Und dann musste ich auch ins Bett, Beine hochlegen.
So ein Ausflug ist ja echt schön, aber auch sehr anstrengend.
Mein Blutzucker hat diesen Tag richtig gut mitgemacht. Dieser zeigt sich die meiste Zeit zahm.
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19.04.2026:
Der letzte Sonntag in der AHB. Irgendwie schon ein seltsames Gefühl. Knapp fünf Wochen war ich ja jetzt nicht mehr zu Hause.
OK, eine Nacht zwischen Krankenhaus und AHB.
Am Dienstag geht es dann los.
Ich habe am Vormittag schon ein wenig meine Sachen zusammen gepackt. Das Wetter war eh mies.
Aber nach dem Mittagessen schien die Sonne und ich drehte eine Runde.
Und dann war da auf einmal eine einzige dunkle Wolke. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel Regen aus so einer Wolke kommt.
Ich war, nachdem ich wieder in der Klinik war, erstmal duschen.
Bin so nass geworden.
Und dann genug mit aktiver Bewegung.
Sport durften die anderen machen, zum Beispiel die Füchse Berlin. Im TV lief das Pokal Finale. Also war der restliche Nachmittag gerettet.
Am Abend ging es ruhig weiter und ich bin früh ins Bett.
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29.04.2026:
Und da ist der letzte Tag.
Habe schon jetzt ein lachendes und ein weinendes Auge.
Diese vier Wochen taten so gut. Ich hatte alle Therapien in erreichbarer Nähe, was ab morgen anders sein wird.
Aber bevor es nach Hause geht, ist der Tag erst noch einmal mit Terminen gefüllt.
Es fing schon direkt mit Knie Hüfte leicht an und endet am Mittag mit Bewegungsbad.
An Nachmittag war dann Zeit zum Packen.
Und dann war 17.30 Uhr. Wisst ihr noch, damals beim Aldi, wenn es Kinderklamotten gab. So habe ich mich gefühlt,, als ich meinen Arztbericht abgeholt habe.
Und gefühlt ist Station drei ab Dienstag leer. Es war bei der Abholung der Briefe so voll.
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Ja, das war es dann mit der AHB nach meiner Hüft TEP.
Ein Fazit zur OP, zum Krankenhaus, der AHB und weiterer ambulanter Physiotherapie wird es die Tage noch geben.



































































































































